1870 endeten 4 Bahnstrecken in Hamburg, so entstanden mehrere Bahnhöfe mit Terminus Charakter vor der Jahrhundertwende in Hamburg:

Berliner Bahnhof zwischen Banks- und Amsinckstraße in Hammerbrook, diente dem Verkehr aus Berlin über Bergedorf bis 1903 als die Personenbahnhöfe Dammtor und Sternschanze fertiggestellt wurden (heute Deichtorhallen).

Lübecker Bahnhof in der Spaldingstraße in Hammerbrook für die Verbindung nach Lübeck mit der Lübeck-Büchener Eisenbahn.

Bahnhof Klosterthor für die Verbindungsbahn Altona-Hamburg unmittelbar am Huptpostamt Hühnerposten.

Hannoversche Bahnhof (Venloer/Pariser Bahnhof) in Richtung Hannover, Ruhrgebiet und Paris über die Elbe. Nach den Bau der Hamburger Hbf als Hauptgüterbahnhof genutzt.

Immer mehr wurde deutlich, dass die bestehenden Verbindungen nicht ausreichen, insbesondere die Kiel-Altona Eisenbahnverbindung. Immer mehr fuhren die Eisenbahnen nicht nur an die Tore der Stadt, wie Altona oder Hamburg sondern auch in das Stadtzentrum. Diese Entwicklung wurde durch den Brückenschlag über die Elbe und den Anschluss an die Verbindungsbahn beim Klosterthorbahnhof weitergeführt. Die Süderelbbrücke wurde 1871 fertiggestellt. Die Norderelbbrücke wurde ein Jahr später fertiggestellt.

Weiter lesen:

Planung eines Zentralbahnhofs – Planphase